Hygienekonzept

Corona Hygienekonzept

Verena Röse
Stadtführungen in Frankfurt am Main
Stand 24.05.2021

Rechtliche Grundlagen

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, die an drei aufeinander folgenden Tagen einen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen überschreiten, greift aufgrund § 28b Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes – kurz: IfSG – sog. „Bundes-Notbremse“; aufgrund des Bundesrechts sind Führungen nicht möglich.

  • In Landkreisen und kreisfreien Städte, die an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen unterschreiten, finden nach § 28b Abs. 2 IfSG die Landesregelungen und damit das CoKoBeV Anwendung; Führungen sind unter besonderen Voraussetzungen möglich.

Stufensystem nach hessischem Landesrecht

In den Gebieten in denen (s.o.) wieder Landesrecht gilt, werden durch eine Neufassung der CoKoBeV unter Berücksichtigung des Infektionsrisikos Öffnungen vornehmlich im Freien und unter strengen Auflagen umgesetzt in einem Zwei-Stufen-System:

  • Stufe 1 gilt in den Landkreisen und kreisfreien Städte, die an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen unterschreiten und die hierdurch nach § 28b Abs. 2 IfSG aus der sog. „Bundes-Notbremse“ herausgefallen sind.

  • Stufe 2 gilt für die Landkreise und kreisfreie Städte, die, nachdem sie aus der sog. „Bundes-Notbremse“ gefallen sind, entweder
    a) an weiteren 14 aufeinander folgenden Tagen unter einer „Sieben-Tages-Inzidenz“ von 100 oder
    b) an weiteren fünf aufeinander folgenden Tagen unter einer „Sieben-Tages-Inzidenz“ von 50 liegen.

Die Unterschiede zwischen den Stufen 1 und 2 betreffen vor allem die Kontaktregeln, die Öffnung von Innenräumen von Freizeiteinrichtungen sowie eine Lockerung der Nachweispflichten (Negativnachweis).

Allgemeines

Führungen sind unter folgenden Voraussetzungen zugelassen, wenn

  • der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt mindestens Stufe 1 des Öffnungsplans erreicht hat (dann nur im Freien;
    ab Stufe 2 des Öffnungsplans auch in geschlossenen Räumen),

  • eine maximale Teilnehmeranzahl nicht überschritten wird,

  • die Teilnehmer*innen einen Negativnachweis erbringen17,

  • geeignete Maßnahmen zum Halten von Abstand getroffen werden18,

  • ein Teilnehmerverzeichnis geführt wird,

  • ein geeignetes Hygienekonzept vorhanden ist sowie

  • entsprechende Aushänge zu Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden.

Innenbesichtigungen

Gästeführungen sind im Rahmen der Stufe 1 grundsätzlich ausschließlich unter freiem Himmel zulässig.
In der
Stufe 2 auch mit Innenbesichtigungen.

Gruppengröße

Da Kontakte weiterhin so gering wie möglich zu halten sind, ist ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,50 Meter einzuhalten; dies gilt nicht für Angehörige eines Haushaltes (die allgemeine Regel, wonach sich im öffentlichen Raum nur zwei Haushalte treffen dürfen, gilt ausschließlich für private Treffen. Für Führungen gelten besondere Regelungen)

Maskenpflicht

In der Frankfurter Innenstadt gilt (unabhängig von Stadtführungen) die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

In öffentlichen Gebäuden sowie bei Veranstaltungen im Innenraum hingegen ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen.
Weitere Informationen gibt es hier: https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/mund-nasen-bedeckung

Teilnehmerliste

Es ist Teilnehmerliste mit Vor- und Nachnamen, Adressen und Telefonnummern der Gäste unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu erstellen. Diese Liste dient der Kontaktverfolgung. Auf Verlangen müssen amtliche Ausweispapiere von den Gästen vorgelegt werden.

Nur die Gästeführerin/der Gästeführer, die/der die Gruppe geführt hat, hat Zugriff auf diese Daten und verwahrt sie.

Die Vernichtung der Daten erfolgt nach Ablauf eines Monats der Veranstaltung.

Negativnachweis

In Stufe 1 ist die Teilnahme an einer Führung ausschließlich mit einem sog. „Negativnachweis“

Möglich.

Als Negativnachweise gelten folgende Nachweise:

Die Negativnachweise müssen von den Teilnehmer:innen zu Beginn der Tour vorgelegt werden. Ohne gültigen Nachweis ist eine Teilnahme an der Führung nicht möglich, das Honorar für den Guide muss dennoch voll gezahlt werden und wir nicht erstattet.

Kinder unter 6 Jahren sind von der Pflicht eines Negativnachweises ausgenommen.

In Stufe 2 gibt es für die Stadtführung keine Verpflichtung eines Negativnachweis. Je nach Regelungen der öffentlichen Gebäude ist eine Innenbesichtigung dort evtl. nur mit einem Negativnachweis möglich.

Weiterreichen von Gegenständen

Das Weiterreichen von Gegenständen ist aus Hygienegründen auf ein absolut notwendiges Mindestmaß zu reduzieren

Busrundfahrten

In Stufe 1 sind wieder der touristische Bus- und Bahnverkehr sowie die Ausflugsschifffahrt zulässig, sofern nur Fahrgäste mit Negativnachweis eingelassen werden. Im Rahmen dieser Fahrten ist zwingend eine medizinische Maske für die Teilnehmer vorgeschrieben. Dies gilt vor allem deshalb, da hier der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen Angehörigen unterschiedlicher Haushalte nicht eingehalten werden muss.